Schon 1830 wurde im Hause des Mathias Ripka Hirschengasse 385
(heute 18) ein Schulstandort gegründet. Inhaber und Lehrer war Johann Zugmann.
1872 wurde die Schule Hirschengasse gekündigt, weil der Hauseigentümer
Mathias Ripka sein Objekt verkaufte.
Am
Loquaiplatz 4/Hirschengasse 18 unter Bürgermeister Dr. Lueger.
1906 übersiedelte die Koch- und Haushaltungs
Der Erste Weltkrieg 1914 – 1918 unterbrach den geregelten
Unterricht in fast allen Schulen.
Die Schülerinnen und Schüler des Doppelstandortes
Loquaiplatz/Hirschengasse erhielten Wechselunterricht im Haus Stumpergasse 56,
weil das leere Doppelgebäude Militärzwecken diente.
28.3.1922 Gründung des Wiener Stadtschulrates
Erster amtsführender Stadtschulratspräsident wird der bekannte Schulreformer Otto Glöckel.
Glöckel modernisiert wärehnd seiner Amtszeit (März 1922 bis Februar 1934) das Wiener Schulwesen maßgeblich.
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Kostenloser Schulbesuch für alle Kinder
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Kostenlose Abgabe der Unterrichtsmittel
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Erste Lehrausgänge („Lehrspaziergänge“)
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Begabten- und Nachhilfeunterricht
Laut Bundesgesetz vom 2.8.1927: vierklassige Volks- und Haupt
Am 11.3.1938 besetzen deutsche Truppen Österreich. Die Schulen
werden an diesem Tag geschlossen.
Am 13. 3. 1938 erfolgt der Anschluss an das
nationalsozialistische Deutschland. Die Tragik der Verfolgung Andersgläubiger
und Andersdenkender beginnt.
Am 1. 9. 1939 bricht der zweite Weltkrieg aus.
Am 15. 3. 1944 werden die Kinder aus den Schulen Spalovskygasse,
Corneliusgasse und Hirschengasse in der Mädchen-Haupt
Vom 2. bis 22. 4. 1945 bleiben alle Schulen geschlossen.
Sofort nach Beendigung der Kampfhandlungen in Wien beginnen die
Einschreibungen der Hauptschüler und Hauptschülerinnen auf dem Loquaiplatz.
23. 4. 1945 Eröffnung
von sechs Mädchen- und vier Knabenklassen unter gemeinsamer Leitung an der
Schule Loquaiplatz und Hirschengasse
Der Unterricht beginnt zunächst hortmäßig trotz stark beschädigter
Schulräume (teilweise ohne Fenster)
Im Gebäude Hirschengasse: Aufräumungs- und Instandsetzungsarbeiten, da
das Schulgebäude während der letzten Kriegstage bombenbeschädigt wurde.
Nach Beendigung der gröbsten Arbeiten erfolgt am 6.6.1945 die
Teilung der Schulstandorte Loquaiplatz 4 (MHS) und Hirschengasse 18 (KHS) unter
getrennter Leitung.
Mit dem Schuljahr 1946/47 wird an der Mädchenhaupt
Ein besonders harter Winter bringt wieder Rückschläge. Der Unterrichtsbetrieb
wird eingestellt.
In der Schule Loquaiplatz wird ab 17.1.1947 ein eiserner Ofen in
der Schulküche angeheizt und täglich von 8 bis
Das Schuljahr 1947/48 beginnt erst am 29. 9., da viele Kinder an
Kinderlähmung erkrankt sind.
Im Schuljahr 1948/49 werden viele Schülerinnen auf
Erholungsurlaub nach Luxemburg, Holland, Dänemark, England, Schweiz und
Portugal geschickt.
Anlässlich des 80. Geburtstages von Bundespräsident Dr. Karl Renner
wird im Schuljahr 1950/51 in allen Klassen eine Feierstunde abgehalten.
Im Schuljahr 1954/55 erscheint die erste Schulzeitung der Schule
Loquaiplatz.
17.1.1955 Neueinteilung der Wiener Inspektionsbezirke: 6. und 12. Wiener
Gemeindebezirk bilden den 8.
Inspektionsbezirk
1955/56 Notwendige Sanierungsarbeiten
werden durchgeführt.
1956/57 1.Maschinschreib-Unterricht
Straßensammlung für die Ungarnhilfe Ungarische Flüchtlingskinder werden von den Schülerinnen der Schule Loquaiplatz zur Jause eingeladen.
Im Oktober 1957 werden in Folge einer Grippewelle fünf Klassen
für eine Woche gesperrt.
28.6.1958 Die
austretenden Schülerinnen werden in einer Ansprache an den Europagedanken
gemahnt. Gemeinde Wien stellt das „Europabuch“ bei.
Im Schuljahr 1960/61 erfolgt Ende Juni die Übersiedlung in das
Gebäude KMH
Im Schuljahr 1962/63 ist die Renovierung abgeschlossen. Das
Schulhaus erstrahlt in neuem Glanz.
Im Schuljahr 1966/67 gibt es nur mehr 5 Klassen, allerdings mit
sehr hoher Klassenschülerzahl.
Im Schuljahr 1967/68 wird die KH Hirschengasse aufgelöst und das
Gebäude für die Bedürfnisse der Volks
Die Schulstandorte Hirschengasse/Loquaiplatz werden zusammengelegt
Im Schuljahr 1969/70 wird die notwendige Innenrenovierung in
Angriff genommen.
1977/78 Renovierung der Turnsäle, der
WC-Anlagen
1978/79 weitere Renovierungsarbeiten
wie neue Fenster, neuer Verputz an
der Straßenfront
Loquaiplatz, Malerarbeiten im Stiegenhaus
1982/83 werden die Durchgänge in allen
Stockwerken freigegeben und die
Renovierung wird
abgeschlossen.
1985/86 beginnt „Die Schule 85“ mit
Wegfall der Klassenzüge und
Die
Schule in Bewegung
1991/92 Eröffnung einer
Integrationsklasse
Sammelklassen für
bosnische Flüchtlinge werden eröffnet.
in Serbokroatisch unterrichtet. Pro Woche
erhalten diese Kinder
1994/95 Neues
Schulprofil: Schwerpunkt „Medienerziehung“
– 1. MEDIA-HS IN ÖSTERREICH
Einrichtung eines Kinosaales mit Schnittplatz sowie Tonstudio und
Indoorradio; Theateraufführungen, Video und Radio sowie Fotografie
als unverbindliche Übungen
1996/97 Einführung der 5 Tage-Woche
2003/04 Kooperative Mittel
Kooperation mit Handels
Integrative Berufsorientierung. Einführung einer unverbindlichen Übung
"Berufsorientierung"
2004/05 Kooperation mit FC Mariahilf
100 Jahre Loquaiplatz (Festveranstaltung)
2006/07
2007/08
2008/09 Die Renovierung des gesamten Schulgebäudes ist
abgeschlossen. Wird erstmalig als OFFENE SCHULE mit Mittagessen und
Nachmittagsbetreuung geführt.
Die Schule wird im Dezember ausgewählt, ab dem nächsten Schuljahr als
Standort der WIENER MITTELSCHULE geführt zu werden.