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Geschichte Veit |
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gloeckel |
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Berühmte Schülerinnen und
Schüler der Otto Glöckel-Schule
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Otto
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Otto Glöckel |
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Otto Glöckel
wurde am 8. Februar 1874 geboren. Nach dem Besuch der Volks- und Bürgerschule in
Pottendorf studierte Glöckel am Landeslehrerseminar in Wr. Neustadt und wurde im
September 1892 als provisorischer Unterlehrer in Wien angestellt.
In seiner Lehrertätigkeit
lernte er die nur allzu oft schrecklichen Verhältnisse, Armut und
Not vieler Wiener Familien kennen. Er setzte sich dafür ein, dass
seine Schüler wenigstens einmal am Tag warmes Essen bekamen. Zusammen
mit anderen Lehrern erstellten er ein neues Schulprogramm. Seine
modernen Ansichten stießen aber bei der Obrigkeit auf Ablehnung. Am 12.
September 1897 wurde Glöckel ohne Angabe von Gründen aus dem Schuldienst
entlassen.
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Darauf hin trat Otto Glöckel in die Politik ein und von nun an war sein
ganzes Bestreben, den Stellenwert der österreichischen Schule zu
verbessern. Bei der Reichsratswahl 1907 errang er einen Sitz im
Parlament. 1920 wurde er Unterrichtsminister* der jungen Republik
Österreich. (*Der Titel lautete damals anders.) Glöckel trat mit Nachdruck für
eine optimale Bildung für alle Kinder ein - ohne Unterschied
des Geschlechts oder der sozialen Herkunft. Er gedachte das zu
erreichen durch den Abbau von Bildungsbarrieren, durch soziale
Integration, kindgerechte Schulbücher, neue Lehrpläne und eine
verbesserte LehrerInnen-Ausbildung.
Glöckel leitete nun eine große
Schulreform ein, an der VertreterInnen aller weltanschaulichen Lager des Landes
mitarbeiteten und die Schullandschaft Österreichs grundlegend veränderten.
Als Leiter des Stadtschulrats für Wien (1922 - 1934) plädierte er für das Modell einer
differenzierten Gesamtschule, einer allgemeinen Mittelschule.
Lernen sollte auch stets den ganzen Menschen erfassen. Handlungsorientierter
Unterricht war daher ein wesentlicher Bestandteil der Arbeitsschule.
Auch
darüber, wie eine gute Schule auszusehen habe, machte er sich Gedanken. Das Ergebnis war
die Schule in der Veitingergasse.
Sein Wirken fand durch die Unruhen der Bürgerkriegszeit im Jahre 1934 ein jähes Ende.
Otto Glöckel, ein herzensguter Pädagoge und edler Mensch, wurde von fanatischen
politischen Gegnern unschuldig eingesperrt. Aus der Haft entlassen starb er im 61.
Lebensjahr am 23. Juli 1935.
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welt |
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X
Die Reformen des
Wiener Schulwesens
in den 30er-Jahren
hatten weltweit großes
Aufsehen erregt.
X
Unzählige Delegationen
strömten in die
Bundeshauptstadt, um hier das
Schulwesen
zu studieren.
X
Da die Schule in der
Veitingergasse als
modernste Schule Österreichs
galt, war
sie ein besonders beliebtes
Ziel der Päda-
gogInnen und PolitikerInnen.
Links: Woher die Besucher in
die
Otto Glöckel-Schule kamen.
X
Unten: Chinesische
LehrerInnen haben sich
in der Chronik der Schule
verewigt. |
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film |
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1937 |
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In der Blüte des
österreichischen
Films der 30er-
Jahre wird in der Otto Glöckel
- Schule ein
Unterhaltungsfilm gedreht: „Die unentschuldigte Stunde", eine
Komödie nach einer Novelle
von Alexander Turmayer.
In den Hauptrollen: Hans Moser, Gusti
Huber, Gusti Wolf, Anton Edthofer, Theo Lingen
Regie führte E.W. Emo
Inhalt: Als die Schülerin Käthe
ihre Freundin Thilde nach einem Vorfall verteidigt, wird sie von der
Schule verwiesen. Um den Hinauswurf ihren Eltern zu verheimlichen,
stellt sie sich krank. Prompt verliebt sie sich in den behandelnden
Arzt, der ihre plötzliche Krankheit nicht nur heilt, sondern seine Patientin
auch gleich heiratet.
Aber schon bald langweilt Käthe das Leben einer Arztgattin. Sie sucht
nach einer Beschäftigung und meldet sich heimlich in einer neuen Schule an. ...
►
weitere Filminfos
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| krieg |
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1939-1945 |
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Die Schule ist von der Militärbehörde
beschlagnahmt
und dient als ungarisches
Reservelazarett.
►
mehr
... |
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| neu |
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1946 |
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Der Krieg war gottlob vorbei,
aber zunächst musste erst weggeräumt werden, was die Besatzer
zurückgelassen hatten.
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| namen |
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1946 |
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Erst nach dem Krieg, in einem freien,
demokratischen
Österreich, können
die Leistungen Otto Glöckels wieder gewürdigt
werden.
Am 8.6.1946 verleiht der Wiener Gemeinderat unserer Schule offiziell den Namen "Otto Glöckel-Schule"...

... und Bürgermeister Theodor
Körner
gehört zu den ersten
Gratulanten.
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turnhallen |
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1992
-1994 |
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Nach 60
Jahren war der frühere Turnsaal den Anforderungen nicht mehr gewachsen. Er
wurde großzügig durch zwei Turnhallen ersetzt. Das erforderte einen Zubau.
Durch die Platz
sparende Stockbauweise blieb der Schulhof erhalten. Die
beiden Turnhallen dienen dem stundenplanmäßigen Unterricht und der
Nachmittagsbetreuung.
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openair |
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18.
Juni 1996 |
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Sensationeller Auftritt von Dr. Kurt
Ostbahn in der Mittelschule Veitingergasse / ca. 1000 Zuschauer im Schulhof/
Reinertrag für das Integrationshaus /
Hans Krankl
als Überraschungsgast
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Die Schule feiert 1996 den 50.
Jahrestag der offiziellen Namensgebung nach Otto Glöckel. Höhepunkt
des dreiteiligen Gedenkens ist dieses Openair-Konzert.
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2002 bis 2004 |
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2. Dez. 2004 |
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17. Nov. 2005 |
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Der Torhüter der
österreichischen Fußball-Nationalmanschaft
Helge Payer kommt zu uns auf Besuch und wird begeistert
empfangen. |
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22. Mai 2006 |
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| Der
Bau der Otto Glöckel-Schule wurde 1933 vom damaligen
Stadtschulratspräsidenten Otto Glöckel in Auftrag gegeben.
Das Konzept ist heute
noch gültig: Weg von der Kasernenhof-Architektur früherer Bauten, helle
Klassen, breite freundliche Gänge, viel Grün und Sportmöglichkeiten
rundherum.
Unter dem Motto "WIEN -
EINE STADT STELLT SICH VOR" erhielt unsere Schule eine
Gedenktafel,
die am 22. Mai 2006 feierlich
enthüllt wurde. |
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1. Sept. 2006 |
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20. Juni 2007 |
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14. Dez. 2007 |
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André Heller
stattet unserer Schule einen Besuch ab
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►
Berühmte Schülerinnen und
Schüler
►
Prominenter Besuch
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Interessantes
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