SOL Mag. Beate Mitterecker, SOL Christian Posinger
Unsere schwerstbehinderten SchülerInnen sind sehr unterschiedlich.
Förderdiagnostik zielt nun darauf ab, "den Schüler dort abzuholen, wo er steht" und auf dem aktuellen diagnostizierten Entwicklungsstand mit der Förderung zu beginnen. Besonders wichtig ist in der Förderdiagnostik, sich an den individuellen Stärken und nicht an den Schwächen des Kindes zu orientieren.
Nach einer anfänglichen Beobachtungsphase, in der die Kinder verschiedenste Materialien ausprobieren können, werden aus den daraus gewonnenen Erkenntnissen individuelle Förderpläne erstellt, die spezielle Fördermaßnahmen beinhalten. Die Maßnahmen sollten ständig hinterfragt und die Förderpläne dem aktuellen Entwicklungsstand angepasst werden. Um die SchülerInnen besser verstehen zu können, sind uns die Gespräche mit den Eltern sehr wichtig.
Zusätzlich zur freien Beobachtung ziehen wir manchmal
auch standardisierte Verfahren heran.
Als Beispiel hierfür ist das PEP (PsychoEducational
Profile, Schopler 1981) zu nennen.