SchülerInnenmitgestaltung (SMG)

Sl Dipl. Päd. Karin Stepanek

Seit dem Schuljahr 2003/04 befasse ich mich in meiner Funktion als "Vertrauenslehrerin" mit den Möglichkeiten und auch Grenzen der SMG an unserer Schule. Es ist klar, dass sich die Inhalte und vor allem Voraussetzungen zur Umsetzung der SMG an einem SPZ eindeutig von denen an Volks-, Haupt- und Allgemeinbildenden Höheren Schulen unterscheiden.

Nachdem das Kollegium informiert und der Entschluss die SMG im Haus zu installieren gefasst war, wurden in allen Klassen je 1 SchülervertreterIn und 1 StellvertreterIn gewählt, die sich in ca. 3-wöchigen Abständen etwa 5o Minuten mit mir treffen.

Vorrangig geht es derzeit darum, den SchülerInnen ein Bewusstsein zu vermitteln, dass auch sie Bedürfnisse äußern können und dürfen, wobei die oft fehlende Kompetenz, sich klar verbal auszudrücken, besonders zu berücksichtigen ist und neue Strategien der Kommunikation gefunden werden müssen.
In kleinen Schritten wird versucht, möglichst wertfrei SchülerInnen dabei zu unterstützen, eigene Anliegen wahrzunehmen, zu äußern und wenn irgendwie möglich auch umzusetzen.

Eine gute Zusammenarbeit mit und regelmäßiges Feedback durch die KollegInnen bestimmen wesentlich den Prozess. Auch bei uns LehrerInnen ist ein Umdenken hinsichtlich Anerkennung der Kompetenzen der SchülerInnen gefragt.

Wir befinden und zur Zeit noch in den Kinderschuhen und haben einen langen Weg vor uns. (Stand Februar 2004)

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