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Obfrau: Monika Graner, e-mail.: so15zinc012k@m56ssr.wien.at
SPONSORING Der Elternverein dankt der Firma JL Personalmanagement, insbesondere Herrn Christian Jenakovits, für das äußerst großzügige Sponsoring in Höhe von € 18.890,--. Dieser Betrag wurde von der Firma JL Personalmanagement für die Ausbildung einer Lehrerin zur diplomierten Rehabilitationstrainerin für LPF (Lebenspraktische Fertigkeiten) und O&M (Orientierung und Mobilität) zur Verfügung gestellt. Lebenspraktische Fertigkeiten und Orientierung und Mobilität sind für sehbehinderte Kinder von essentieller Bedeutung, um ihr weiteres Leben selbstständig meistern zu können. Trainerstunden in diesem Bereich sind äußerst kostspielig und stellen für die betroffenen Eltern oft eine übermäßig hohe Belastung dar. Aufgrund des Inkrafttretens des neuen Lehrplanes für Blinde und hochgradig Sehbehinderte ab dem Schuljahr 2008/2009 sind solche Trainingseinheiten im regulären Schulunterricht anzubieten. Die immensen Kosten für den Ausbildungslehrgang sind aber nur durch die großzügige Unterstützung von Sponsoren aufzubringen. JL PERSONALMANAGEMENT GmbH Webgasse 25 1060 Wien
Erster Erfahrungsbericht: Mein Name ist Elfriede Muska und ich unterrichte das 8. Jahr als Sonderschullehrerin für blinde und sehbehinderte Kinder im SPZ für sehbehinderte Kinder. Während meiner Ausbildung hatte ich im Rahmen meiner Hausarbeit: „Nicht sehen und doch spielen“ die Möglichkeit, der Mobilitätswoche in Weiz (Stmk) beizuwohnen. Mittlerweile wird es heuer das 10. Mal sein, dass ich im Sommer blinde und sehbehinderte Kinder beim Training für Lebenspraktische Fertigkeiten (LPF) und Orientierung und Mobilität (O&M) beobachten kann. Jedes Mal konnte ich feststellen, wie wichtig es auch schon für kleine Kinder (ab ca.4 Jahre) ist, mit dem Langstock zu trainieren, sich in der näheren und weiteren Umgebung zu orientieren und lebenspraktische Fertigkeiten (z.B. An-und Ausziehen, Essensfertigkeiten, Kochen,...) zu erlernen. Die RehabilitationslehrerInnen für LPF und O&M vermitteln blinden bzw. sehbehinderten Kindern Techniken, die diese befähigen sollen, den Alltag immer besser und selbstständiger zu bewältigen und sich sicher und zielgerichtet fortzubewegen. Seit Februar 2008 gibt es nun auch in Österreich einen 3-jährigen Akademielehrgang zum diplomierten Rehabilitationslehrer für LPF und O&M, an dem ich teilnehmen kann, um bereits ab Herbst 2008 sehbehinderte (oft auch blinde) Kinder an unserer Schule in LPF und O&M zu trainieren.
Gar nicht leicht,
etwas zu erkennen!
"Mit dem Herzen sehen lernen" Die Zinckgasse ist für unsere Kinder eine ganz besondere Schule. Sie hat 1994 den Weg der umgekehrten Integration eingeschlagen, ein viel beachtetes Projekt, dem man international nacheifert. Was ist der Vorteil für Ihre Kinder? Ursprünglich war das SPZ Zinckgasse eine Schule für sehbehinderte Kinder. Seit 1994 gibt es Integrationsklassen: Sehbehinderte und nichtsehbehinderte Kinder werden gemeinsam unterrichtet. Die Kinder, die schlecht sehen, lernen von ihren Klassenkameraden, sich "normal" zu bewegen, nehmen Maß an ihnen, lernen Ungezwungenheit. Die Kinder, die gut sehen, erleben soziales Lernen im besten Wortsinn, nehmen Rücksicht auf ihre Klassenkameraden und machen dennoch keinen Unterschied zwischen Sehbehinderten und Nicht-Sehbehinderten. Sie lernen, mit dem Herzen zu sehen. Besser, so glauben
wir Eltern, kann Integration nicht gestaltet werden. Kontaktpersonen: Monika Graner, Andreas Kayev-Fill "Man sieht
nur mit den Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar."
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